Episode 143: Die Besatzerkultur (Das Ende des Bösen 4)

Die aktuelle Sendung ist Teil einer Miniserie, die mit den Episoden 140 und 141 beginnt. Falls Du heute zum ersten Mal bei mir hereinschaust, empfehle ich dringend, stattdessen zu Ep.140 zurückzugehen, da dir sonst nötiges Vorwissen fehlt, das hier Gesagte zu verstehen.

Naturrecht beschreibt die natürlichen universellen Gesetze bezüglich menschlichen Handelns. Je nach Verständnis und Augenmerk des Schreibers bekommen wir eine andere Formulierung, die aber jeweils auf dieselben Gesetzmäßigkeiten hinweisen.

Jeremy Locke – nicht zu verwechseln mit dem englischen Philosophen John Locke – hat Naturrecht ebenfalls auf seine ganz eigene Weise formuliert: kurz, plakativ, leicht verständlich.

Ich lese heute zum dritten Mal aus seinem Buch „Das Ende des Bösen“ (2015, urspr.: The End of All Evil, 2005) vor und werde es kommentieren. Ich habe die mir vorliegende deutsche Übersetzung von Rudolf Engemann weitgehend adaptiert, aber zahlreiche sprachliche Verbesserungen vorgenommen und in Einzelheiten der Wortwahl an den Sprachgebrauch bei Bannbrecher & Dammbrecher angepasst, um Verwirrung beim Zuhörer so gut als möglich zu vermeiden. Die schriftliche Fassung meines veränderten Texts findest du auf meinem Blog. Links zum englischen Original sowie einer von Matthias Schirm gelesenen deutschen Audiofassung sind in der Videobeschreibung hinterlegt. Man kann außerdem Engemanns deutschsprachige Taschenbuchausgabe im Buchhandel bestellen, zB um sie an Freunde, Bekannte und Verwandte zu verschenken.

[Meine Anmerkungen, Kommentare und Einschübe sind in eckige Klammern gesetzt. Nicht vorgelesene Textstellen sind durchgestrichen.]

böse = in sozialer Hinsicht vorsätzlich oder nachlässig falsch bzw. schlecht

Kapitel 4 – Kultur

[Anm. des Übersetzers: Der Begriff Kultur steht hier nicht für die Summe der menschlichen Errungenschaften, sondern beschreibt ein Werkzeug der Herrscher, um die Menschen zu manipulieren. Die Mehrheit soll dazu gebracht werden, Herrschaft freiwillig anzunehmen. Die Meinung einer Gesellschaft wird im Sinne der Herrscher manipuliert. Die Summe dieser Ansichten nennt Locke Kultur. Ich habe sie in meiner Philosophie auch schon die Besatzerkultur genannt, weil die, die sie anführen, sich benehmen, als kämen sie nicht von hier und gehörten auch nicht zu uns.]

Kulturen werden erschaffen, um Machtstrukturen zu erhalten. Die Kultur vollstreckt Autorität. Sie verzerrt Prinzipien, um die Autorität des Bösen zu verteidigen. [Ein Prinzip ist eine Wahrheit, die Freiheit schafft. Im Gegensatz dazu ist eine Rechtsvorschrift eine erlogene Behauptung von Rechtmäßigkeit, die Sklaverei erschafft.] Die Kultur muss dich davon überzeugen, dass es nicht falsch ist, wenn die Rechtsvorschrift den Wert der Menschen negiert und deine Freiheit zerstört. Kultur überzeugt Menschen, in dem sie den Begriff der Moral pervertiert.

Moral ist Freiheit. Unmoral ist böse. Die Ausübung und Verteidigung der Freiheit ist moralisch. Die Zerstörung der Freiheit ist unmoralisch. Das ist die reine Wahrheit der Moral. [Objektive Moral ist Freiheit, weil sie die Freiheit des Individuums unterstützt, dh Gewalt gegen dessen natürliche Rechte verneint. Ein natürliches Recht ist jede Handlung, die anderen fühlenden Wesen keinen Schaden initiiert. Die Zahl rechtmäßiger Handlungen ist unendlich.]

Vernunft ist die richtige Anwendung eines Prinzips. Unklug zu handeln ist Dummheit. Doch Vernunft ist nicht Moral. Es ist nicht unmoralisch, mit dem bloßen Fuß nach einem schweren Stein zu treten, aber es ist wahrscheinlich unvernünftig. Vernunft ist eine Frage der Anwendung der Prinzipien und der Weisheit, die du in deinem Leben bislang gesammelt hast, um die Ziele, die du dir gesetzt hast, zu erreichen. Dies wird durch Freiheit ermöglicht. Ohne Freiheit ist Vernunft bedeutungslos. Die Moral muss der Vernunft vorausgehen. [Ich würde mit Mark Passio sagen, dass Unmoral selbst eine Form von Unvernunft darstellt, weil wir ihre negativen karmischen Folgen stets zu spüren bekommen. Aber das sind philosophische Feinheiten, die am Ergebnis nichts ändern.]

Die große Lüge der Kultur besteht darin, dass Autorität nicht an die Moral gebunden sei und dass Autorität dir ihre Vernunft aufzwingen kann. Die große Lüge der Kultur behauptet, dass du weniger wert seist als Rechtsvorschriften.

Kulturen lehren, dass vernünftige Absichten rechtlich durchgesetzt werden sollten. Auf diese Weise erzeugen sie einen Vorwand, das Leben der Menschen zu kontrollieren. [Es ist vernünftig, Drogen zu verbieten. Es ist vernünftig, die Ukraine mit Waffen zu beliefern. Es ist vernünftig, auf Erdölprodukte hohe Steuern zu erheben. Es ist vernünftig, fürs Autofahren einen Führerschein und eine Versicherung vorweisen zu müssen.]

Damit Menschen lernen, wachsen und ihr Glück finden können, müssen sie frei sein, von selbst ein Verständnis der Prinzipien zu gewinnen. In Freiheit können sie dies mit Vertrauen, durch Versuch und Irrtum erreichen. Auf diese Weise wachsen Kinder zur Reife heran. Auf diese Weise gewinnen Menschen Weisheit. [s. Ep.140]

Kulturen sind Agenten des Bösen. Das Ziel des Bösen ist die Vernichtung deiner Fähigkeit, Weisheit zu erlangen. Das Ziel des Bösen ist die Zerstörung deines Wertes. Um die Kontrolle über dich zu gewinnen, verbreitet die Kultur die Lüge, dass Autorität nicht an Moral gebunden sei [bzw ihre eigene Moral erfinden könne, der du zu folgen hast]. Sie lehrt, dass Autoritäten Freiheit nach Belieben zerstören können und benennt die Vernunft als den Grund dafür, dass du dich freiwillig ergeben solltest. Vorgeblich um dich zu schützen behauptet die Kultur, dass es moralisch richtig sei, die Freiheit zu zerstören. Kulturen behaupten, dass das Böse gut sei und das Gute böse [zB wenn sie das Freiheit zerstörende Tun von Regierungen. Beamten, Militär und Polizei rechtfertigt].

Vernunft kannst du überall um dich herum finden. Sie ist in den Entscheidungen zu finden, die du jeden Tag triffst. Selbst wenn du einen Fehler machst, kannst du Vernunft erlangen. Vernunft kann nicht mit Gewalt erzwungen werden. Rechtsvorschriften versuchen, Vernunft zu erzwingen. Rechtsvorschriften sind Lügen. Ohne Entscheidungsfreiheit kannst du keine Vernunft erreichen. Du kannst nicht glücklich sein.

Moral kannst du überall um dich herum finden. Überall dort, wo du sie antriffst, wirst du auch Freude finden. Wo du Unmoral findest, wirst du auch Elend antreffen [weil Unmoral Freiheit, Besitz und Eigentum angreift]. Kulturen erzwingen Autorität, indem sie Freiheit durch Rechtsvorschriften [ersetzen und] zerstören. Dies ist Unmoral.

Kontrolle der Sprache

Die Sprache wird von der Kultur gesteuert, weil sich durch Sprache die Weisheit entwickelt. Menschliche Kommunikation beschleunigt Wachstum und Lernen exponentiell. Menschen erlernen Prinzipien selbstständig durch Experimente mit ihrer Umgebung, aber sie lernen viel schneller, wenn sie ihre Gedanken sprachlich ausdrücken können. Die Sprache ist das mächtigste Werkzeug der Menschheit. Durch sie erweitern Kinder und Erwachsene gleichermaßen ihr Verständnis von allem, was sie erlernen wollen.

Kultur kann sich die rasche Entwicklung des menschlichen Verstandes nicht leisten. Sollten die Menschen ihren eigenen Wert und ihr Potenzial erkennen, würden sie sich niemals einer künstlichen Autorität unterwerfen. Kultur dreht sich um Kontrolle.

Die Kulturen sind zum Schutz der Mächtigen geschaffen, zum Schutz der Autorität. Es ist die Aufgabe der Kultur, sicherzustellen, dass Sprache nicht frei fließen kann. Um das zu erreichen, erstellt sie ein Raster der Manipulation von Gedanken und anständiger Sprache. [Wir finden Beispiele hierfür in der Normierung der Sprache generell (Hochsprache, Duden), in offiziellen Sprachregelungen, im Falschwörterbuch und „politischer Korrektheit“. Sprache hat sich über Jahrhunderttausende frei entwickelt und erst durch diesen Prozess das Deutsche mit seinen vielen Ausdrucksmöglichkeiten erschaffen. Sprachregelungen schränken den kreativen Umgang mit Sprache und damit deine Möglichkeiten zu denken und dich auszudrücken ein.]

Autorität darf nicht hinterfragt werden

Zuerst bezeichnet die Kultur das Hinterfragen von Autorität als unmoralisch. Die Rechtsstaatlichkeit, der absolute Respekt vor der Strafverfolgung, das besondere Ansehen der Politiker und der Adel des Königs sind Beispiele der kulturellen Manipulation des Denkens. Kultur kann nicht zulassen, dass die Menschen ihre Treue gegenüber einem bestimmten Rechtskorpus oder einem bestimmten König oder einem bestimmten System von Autorität infrage stellen. Stattdessen lehrt die Kultur, dass diese Dinge über alle Zweifel erhaben seien. Es ist niemals erlaubt, den König, den Diktator oder die Demokratie infrage zu stellen. In allen Kulturen, die sich je entwickelt haben, steht die Autorität über der Menschlichkeit. [Genau deshalb schien es den Leuten damals so normal, Ketzer zu verbrennen, Dissidenten zu ermorden, Sklaven zu halten, oder bis heute, Leute einzusperren, medizinisch zu bevormunden und massenhaft durch Krieg zu vernichten.]

Die massivste Form, einen Herrscher infrage zu stellen, besteht darin, seine Ermordung zu planen. Selbst nur einen Satz wie diesen zu schreiben, wird allen, die in irgendeiner Kultur leben, einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Dies zeigt die Kontrolle, die die Kultur über die Sprache hat. Zu hinterfragen, ob eine Autorität richtig oder falsch liegt, ist nicht gestattet. Das System steht über dir, daher wirst du dich nicht wehren. Obwohl die Rechtsvorschrift es als moralisch gerechtfertigt, sieht, mit Gewalt verteidigt zu werden, wird dir beigebracht, dass es unmoralisch sei, auch nur darüber nachzudenken, dich gegen die Rechtsvorschrift zu verteidigen.

Schwächere Tabus bezüglich des Hinterfragens von Autorität gab und gibt es in den Kulturen der Geschichte in vielfältiger Form. In der heutigen Zeit ist dies besonders gut zu erkennen an der Schande, die über jeden gebracht wird, der die Ehrbarkeit der Polizei, der Lehrer an öffentlichen Schulen oder anderer Beschäftigter im öffentlichen Dienst bezweifelt. Ihre Arbeit steht unanfechtbar über der Arbeit aller anderen. Ihre Handlungen sind über jeden Zweifel erhaben, weil sie Agenten der Autorität sind. Manchmal wird es auch Respekt vor dem Amt genannt. Wenn du ihr Recht, sich in dein Leben einzumischen, hinterfragst, wird dir dies die Verachtung der Kultur einbringen. Dies ist ein Ergebnis sprachlicher Kontrolle.

Ein weiteres Beispiel dafür findest du in dem Glauben, dass Steuern zu zahlen etwas Gutes sei. Niemand würde bezahlen, wenn er es nicht müsste. Niemand zahlt auch nur einen Cent mehr, als unter Androhung von Haft von ihm gefordert wird. Und doch hörst du überall in der Kultur die Leute davon sprechen, dass es eine gute Sache sei, Steuern zu zahlen. Steuerzahler ist ein Etikett, der dir von jenen verliehen wird, die sich mit politischen Argumenten zu legitimieren versuchen. Kultur lehrt, dass gute Menschen diejenigen seien, die sich erpressen und lenken lassen, ohne nachzudenken. [Tatsächlich „ein guter Mensch zu sein“ bedeutet jedoch, anderen fühlenden Wesen bewusst keinen Schaden zu initiieren.]

Gehorsam gegenüber beliebigen Rechtsvorschriften gilt als Zeichen guten Charakters. Umso zerstörerischer eine Rechtsvorschrift für die Menschheit ist, umso mehr huldigt die Kultur demjenigen, der ihr folgt.

Wenn Autorität nicht infrage gestellt und sie als rechtmäßiger Herrscher über die Menschen akzeptiert wird, ist das Ergebnis Sklaverei. Die Deutschen haben es [in den 1920ern und 1930ern] versäumt, die Kultur, die ihnen von der NSDAP auferlegt wurde, infrage zu stellen. Ihre Knechtschaft unter Adolf Hitler und seiner Kriegsmaschinerie war die Folge. Milliarden von Menschen haben es versäumt, die im Kommunismus gefeierte Genossenkultur infrage zu stellen. Totalitäre Sklaverei und der Tod von hunderten von Millionen Menschen waren die Folge. Ob im großen oder kleinen Maßstab, wenn du deinen Verstand einer Kultur überlässt, wird sie aus dir ein Werkzeug für ihre eigenen Zwecke machen. Es beginnt da, wo du deine Sprache aus Angst vor der Kultur einschränkst.

Anstand

Im nächsten Schritt der kulturellen Manipulation von Sprache werden Anstand und Höflichkeit erfunden. Diese definieren künstliche Feinde der Gesellschaft, mit denen du dich dem Willen der Kultur gemäß beschäftigen sollst, anstatt Autorität infrage zu stellen. Anstand und Höflichkeit werden willkürlich definiert, um die Aufmerksamkeit vom Übel der Autorität abzulenken.

Wie sähe die Welt aus, wenn du frei wärst, den Mund aufzumachen? Der Geist der Menschen ist durch die Ideen des kulturellen Anstands, durch politische Korrektheit und Höflichkeit gebunden. [Anstand und Höflichkeit sollte man allerdings nicht verwechseln mit Sachlichkeit und Freundlichkeit. Anstand und Höflichkeit sind Fabrikationen, um deine Freiheit einzuschränken, Sachlichkeit und Freundlichkeit hingegen schaffen und bewahren Verbundenheit zwischen den Menschen. Unnötige Härte im Umgang miteinander verursacht Furcht und Konflikt, und trennt uns.]

Politische Korrektheit konstruiert Sklaverei. Sie steuert unsere Sprache, damit wir glauben, unser Feind sei die Unhöflichkeit. Die Menschen sollen glauben, dass sie von Natur aus rassistisch, sexistisch und verlogen seien. Sie sollen glauben, dass sie nur sicher vor ihren eigenen Dämonen seien, wenn die Kultur die Sprache der Leute streng kontrolliert. Kultur lehrt, dass die Menschen einen begrenzten Wert hätten.

Ungeschliffene Sprache ist die mit Schande belegte Verwendung von Wörtern oder Begriffen, die außerhalb der von der Kultur festgelegten Norm liegen. Obwohl es nichts Böses an einem Wort gibt und Sprachen jeden Tag neu erfunden und umgeformt werden, will uns die Kultur glauben machen, dass das Böse in den Wörtern lebt, die wir verwenden, anstatt in der Unterdrückung des menschlichen Geistes durch die Autorität. Ein Fluch ist der Wunsch, Schaden über eine Person zu bringen. Zu fluchen ist das Versprechen einer Handlung. Doch diese Zusammenhänge wurden pervertiert, um dir beizubringen, dass Sprache etwas Böses sei und nicht die vom Bösen beabsichtigte Zerstörung der Freiheit.

Jedes Mal, wenn du ein Element in der Sprache findest, das auszusprechen kulturell nicht akzeptabel ist, wirst du einen Sündenbock gefunden haben. Um was es sich im Einzelnen handelt ist irrelevant; die Kultur erschafft immer Regeln des Anstandes, um Tyrannei zu verstecken. Zu Beginn der nationalsozialistischen Bewegung in Deutschland wurde eine Kultur entwickelt, in der einem Juden beizustehen als ungehörig galt. Gleichfalls galt es als unfreundlich, diejenigen herauszufordern, die Juden verteufelten. Dieses Muster ist in allen Kulturen, die je geschaffen wurden, zu finden. Die Nazi-Kultur wollte nicht die Juden kontrollieren, sie wollte die Deutschen kontrollieren.

Entscheidungsfreiheit

Um dich von der Sklaverei durch die Kontrolle der Sprache zu befreien, musst du das Prinzip der persönlichen Betroffenheit verstehen. Wenn du dich von einem Wort oder einem Satz beleidigt fühlst, dann hast du dich entschieden, Wut und Schmerz zu spüren. Die Kultur möchte dich glauben machen, dir würden diese Empfindungen [von außen] aufgezwungen, aber das ist nicht wahr. [Das ist so nicht ganz richtig. Wer einen anderen verbal angreift, versucht ihn zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen, indem er ihn emotional manipuliert. Das ist eine Form von Gewalt. Richtig ist allerdings, dass du die Wahl hast, ob du beim Hören Wut und Schmerz empfindest und dich somit manipulieren lässt, oder ob du gelassen bleibst und die Äußerung auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfst. Es stimmt, dass auch eine unflätige Wortwahl bzw. in aggressivem Ton vorgetragene Äußerung Wahrheit enthalten kann. Es ist jedoch falsch zu behaupten, Wortwahl und Tonfall seien nicht Teil der übermittelten Informationen. Sie sind sinntragende Bestandteile von Sprache und werden bewusst oder unbewusst gewählt, um eine bestimmte Haltung zu vermitteln und eine bestimmte Wirkung beim Zuhörer zu erzielen.]

Die Kultur möchte dich glauben machen, dass das Böse in der Diskussion von Ideen leben würde oder in beabsichtigten oder unbeabsichtigten Beleidigungen zu finden sei. Kultur möchte dich glauben machen, dass die Probleme der Gesellschaft in bestimmten Wörtern oder Anspielungen zu finden seien. Wenn das Böse sprachlichen Ausdruck zum Feind machen kann, kann es dich davon überzeugen, dich seiner Kontrolle ergeben. Dies ist der Sinn und Zweck der Kultur.

Obwohl die Menschen immer das Gefühl haben, dass sie sich vollkommen zurecht von Worten angegriffen fühlen, ist ihre Reaktion [auf eine Äußerung] dennoch ihre eigene Entscheidung. [Deine Gefühle sind dein Eigentum. Du selbst bist für sie verantwortlich, nicht die Menschen, auf die du reagierst. Im Grunde reagierst du ohnehin nicht direkt auf sie, sondern auf unterbewusste Muster, die CG Jung den Schatten nennt.] Die Menschen haben die Freiheit, alles zu fühlen, was sie wollen, wenn sie jemand zuhören. Doch die von der Kultur angebotene Lösung [für negative Gefühle] besteht darin, Sprache in eine Form zu zwingen, die den Geschmack der Kultur trifft. Sobald du daran glaubst, dass die Kontrolle über die Sprache etwas Gutes sei, wirst du dich auch nicht mehr fragen, warum es unangebracht sein sollte, Autorität zu hinterfragen.

Die Zerstörung des menschlichen Geistes

Auch wenn willkürliche Kulturen unter Erwachsenen überall auf der Erde zu finden sind, können sie am leichtesten bei Kindern beobachtet werden. Kultur erzwingt bestimmte Vorstellungen von Stil, Aussehen und Handlungsweisen. Blau lieber zu mögen als rosa ist eine persönliche Vorliebe. Wenn du hingegen blaue Kleidung anziehst, weil du dich davor fürchtest, rosa zu tragen, zeigt das die Zerstörung des Geistes, die die Willkür der Kultur hervorbringt.

Kulturen schränken die Möglichkeiten der Menschen ein, indem sie willkürliche Regeln für dein Leben aufstellen und sie mithilfe von Gruppenzwang durchsetzen. Den Verstand der Menschen zu vernichten, ermöglicht der Kultur, Gehorsam zu erreichen.

Wenn Menschen Angst davor haben, aufrecht zu stehen, weil sie glauben, nicht attraktiv, wohlhabend oder gebildet genug zu sein, hat die Kultur ihren Verstand zerstört, indem sie ihnen vermittelt hat, dass sie nur einen begrenzten Wert besäßen. Menschen, die ihren eigenen Wert nicht kennen, sind leicht zu steuern. [Ein sehr wichtiger Satz zum Verständnis von Lockes Eingangsbehauptung, dein Wert sei unendlich groß.]

Der unter Kindern ausgeübte Zwang ist ein Musterbeispiel für das Böse innerhalb einer Kultur. Diejenigen Kinder, die geschickt begreifen, wie man sich den kulturellen Normen anpasst und diese allen anderen gegenüber am besten durchsetzt, sind diejenigen, die später Macht erlangen werden. Dies ist ein Abbild und ein Schatten der Kultur von Staaten und Königen.

Ein Musterbürger der Kultur ist jemand, der sich präzise nach den Mustern der Kultur formt. Dem Anschein nach geht es dabei um Stil, Sprache, Bildung und Wirtschaft. Tatsächlich handelt es sich um Gehorsam. Kultur lehrt die Menschen, den perfekten Bürger zu vergöttern. Das tut sie, weil sie auch deinen Gehorsam will.

Gehorsame Menschen werden von der Gesellschaft belohnt, weil sie sich so bereitwillig von der Kultur haben formen lassen. Die Vertreter der Autorität in allen Bereichen des Lebens werden stets Musterbürger mit Symbolen der Ehre belohnen und diejenigen mit Spott und Hohn bestrafen, die dem Standard der Knechtschaft nicht entsprechen. So wird eine Kultur geschaffen. So werden Sklaven gemacht. [Nur, falls sich noch jemand wundert, welche Gestalten üblicherweise mit Verdienstkreuzen, Nobelpreisen und ähnlichem Tand bedacht werden. Das sind keine Fehlgriffe!]

Die Zerstörung des menschlichen Geistes zwingt schlussendlich alle, sich anzupassen. Nur sehr wenige denken überhaupt daran, gegen diese Machtstruktur zu kämpfen, fast jeder akzeptiert die Autorität.

Stolz versus Überheblichkeit

Die Kultur lehrt, dass Stolz eine ungerechtfertigte Wertschätzung des Selbst sei. Doch die Kultur belügt dich: Du bist ein Wesen von unbegrenztem Wert.

Stolz wird von der Kultur verurteilt, weil Kultur nicht will, dass du verstehst, wie viel du wert bist. Sie vermengt ganz bewusst die Bedeutung von Stolz mit Überheblichkeit.

Es ist überheblich zu glauben, dass du mehr wert seist, als andere. Jeder Mensch hat unendlichen Wert. Überheblich zu sein bedeutet, den Wert der Menschen in deiner Umgebung herabzusetzen. Autorität ist die ultimative Überheblichkeit. Sie erniedrigt die Menschen, damit sie glauben, dass nur Autoritäten Wert hätten.

Stolz ist das Verständnis vom eigenen Wert. Kultur verurteilt ihn, um zu behaupten, dass du nicht genug Wert hättest, um zu tun und zu sagen, was du willst oder um Dinge zu erreichen, die du dir wünschst. Andere fühlen sich vom Stolz beleidigt, weil sie von der Kultur ihr ganzes Leben gelernt haben, dass sie wenig oder keinen Wert hätten. Sie fühlen sich durch das Missverständnis verletzt, dass stolze Menschen besser seien als sie selbst. Sie haben gelernt, dass Stolz Überheblichkeit sei.

Wären die Menschen nicht so leicht von den Lehren der Kultur zu beeinflussen, würden sie erkennen, dass alle Menschen von gleichem Wert sind. Würden sie den Stolz eines Menschen sehen, der noch stärker an sich selbst glaubt, als sie selbst es tun, würden sie sich freuen. Wenn ein stolzer Mensch großen Wert hat, dann haben sie genau denselben Wert. Kultur verurteilt Stolz, um das Vertrauen der Menschen in sich selbst zu zerstören.

[Dann wird Locke sarkastisch:] Ohne Kultur würden sich die Menschen von der Inspiration hochmütiger Menschen blenden lassen. Welch eine Arroganz, zu glauben, wir könnten fliegen, Krankheiten heilen und Wunder vollbringen! Welch eine Arroganz, anzunehmen, wir könnten uns selbst regieren.

Begeisterung und Erregung

Begeisterung für das Leben wird häufig von der Kultur verspottet. Diejenigen, die sich von den Wundern und der Schönheit unserer Welt berührt fühlen, beginnen zu verstehen, wie viel Wert sie haben. Das darf die Kultur nicht zulassen.

Erregung und Begeisterung sind nur in begrenzten und vorgegebenen Formen erlaubt. Jede Kultur ist anders, aber alle geben akzeptable Wege und Ventile für Begeisterung vor. Diese Vorgaben lenken den Ausdruck der Begeisterung so, dass andere nicht inspiriert werden.

Kultur tut Erfolg als etwas ab, das für einen normalen Menschen nicht zu erreichen sei. Kultur lehrt, dass die meisten Menschen nur begrenzten Erfolg in ihrem Leben erwarten dürften. Kultur lehrt die Menschen zu akzeptieren, dass Träume nicht erreichbar sind. Ohne Ausnahme ist die Kultur der Grund, weswegen Träume so schwer zu verwirklichen sind. Rechtsvorschriften, Kontrolle und die Zerstörung des menschlichen Geistes beschränken unsere Fähigkeit, Dinge zu erreichen. [Jenseits vernünftiger Selbstkritik pflanzt die Kultur uns unbegründete Selbstzweifel ein, die uns daran hindern, unseren Zielen und Träumen zu folgen. Träume bleiben Schäume, solange man sich nicht daran macht, sie zu verwirklichen.]

Nur menschlich

In jeder Sprache und in jeder Kultur gibt es viele Varianten der Formulierung „nur menschlich“. Diese Phrase impliziert den letztlich begrenzten Wert der Menschen. Es handelt sich um eine Lüge.

Die Menschen haben eine unbegrenzte Kapazität für Intelligenz. Dinge, die in der Antike noch ins Reich des Übernatürlichen gehörten, sind heute an der Tagesordnung. Prinzipien, die zunächst als äußerst komplex galten, erschienen plötzlich einfach, nachdem sie von uns intelligenten Wesen verstanden wurden. In Freiheit wächst du zunehmend, indem du lernst, und die Weisheit öffnet deinen Geist für die Reinheit der Wirklichkeit.

Kulturen lehren häufig, dass Intelligenz erblich sei. In Verbindung mit der Vorstellung, dass die Mächtigen intelligenter seien, ist diese Lehre entwickelt worden, um dir zu vermitteln, dass die Mächtigen ihre Rolle zu Recht innehätten. Diese Idee wurde geschaffen, um zu lehren, dass die Intelligenz der Menschen durch den physischen Aufbau ihres Gehirns beschränkt sei. Diejenigen, die keine Macht haben, seien ganz offenbar nicht qualifiziert genug, um über sich selbst zu bestimmen. Kultur braucht Menschen, die [künstliche] Grenzen anerkennen, damit sie Gehorsam akzeptieren. [Diese Vorstellung nennt man Sozialdarwinismus, und sie ist die dritte der vier geistigen Säulen des Satanismus, neben Egoismus, moralischem Relativismus und Eugenik.]

Glorifizierung des historisch Bösen

Zeitgenössische Kultur hat eine Tendenz, die Übel der Vergangenheit zu romantisieren. Mörder wie zB Alexander, die ganze Nationen dahin geschlachtet haben, erhalten den Titel „der Große“. Monarchischen Herrschern wird die Ehre zuteil, ein guter König gewesen zu sein. Die Sklaverei des Kommunismus wird mit der Behauptung geschützt, dass allein Josef Stalin der Grund für das Scheitern des Systems gewesen sei. Die Morde der Strafverfolgungsbehörden werden unter dem Banner der Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit weißgewaschen. Blutbäder werden mit soldatischer Treue [Vaterlandsliebe und Tapferkeit] verklärt.

Kultur möchte, dass wir die Wahrheit über unsere Vergangenheit ignorieren. Sie will uns glauben machen, dass alles nur Fantasie und Geschichte sei und nicht der Kampf der Menschheit gegen das Böse. Milliarden haben ihr Leben verloren im Kampf gegen die Tyrannei. Die Lektion der Vergangenheit ist nicht eine über die Ehre der Sklaven, vom Guten einer Epoche oder vom Edelmut der Könige. Wir müssen die Natur des Bösen verstehen lernen. Lass nicht zu, dass die Kultur, wenn sie Tyrannei verherrlicht, dein Wissen über die Vergangenheit verschleiert.

Diese Verschleierung der Tyrannei gibt es heute in jeder Kultur der Erde und sie verbirgt die [gegenwärtige] Tyrannei, wie sie ganz ähnlich in der Vergangenheit zu finden ist. Diejenigen, die Tyrannei ermöglicht haben, bereiteten der Autorität den Weg. „Ich mache nur meine Arbeit“, heißt es. Die Kultur fragt nicht, was für eine Arbeit das ist. Die Kultur wird nicht zulassen, dass du glaubst, es läge in der Verantwortung der Menschen, sich dem Übel der Autorität zu widersetzen. Egal ob Nazis, Kommunisten und Kriegsherren: Kultur lehrt uns stets, dass der gewöhnliche Schlächter nur seine Arbeit getan hätte.

Kultur verherrlicht das Böse in der Geschichte und lehrt, dass [auch] der heutige blinde Gehorsam gegenüber der Autorität etwas Gutes sei. Die gleiche Verblendung des Geistes wie damals wird auch heute praktiziert. Ob eine Rechtsvorschrift richtig ist oder falsch, ist irrelevant. Um Autorität durchzusetzen, muss Freiheit zerstört werden.

Gehorsam

Gehorsam gegenüber der Autorität ist das einzige Ziel der Kultur. Es geschieht in tausend Facetten und durch eine Million Lügen, aber das Ziel ist immer Gehorsam. [Oft geschieht das auch mit Mitteln künstlerischen Ausdrucks, die wir normalerweise mit dem Wort Kultur verbinden. Es gilt im Auge zu behalten, dass Locke hier die Besatzerkultur der Sozialingenieure, der Archonten, Kontrolleure und ihrer künstlichen Autoritäten in Staat, Wirtschaft, Religion und Wissenschaft meint.]

Das Rittertum war der Ehrenkodex, der von den Königen des Mittelalters geschaffen wurde. Dieser Kodex bestand aus blinder Verehrung der Ritter und der Edelleute. Den Bauern und Leibeigenen wurde beigebracht, dass jene, die über sie herrschten und die Rechtsvorschriften des Königs durchsetzten, immer ehrbar und rechtschaffen waren. Das Ziel war der Gehorsam des Menschen der Autorität gegenüber. Die Lehre des Rittertums war, dass die Ritter der Strafverfolgung mehr Wert gehabt hätten, als alle anderen.

Patriotismus ist der von den Nationen der Moderne geschaffene Ehrenkodex. Dieser Kodex besteht aus vollkommener Treue demjenigen gegenüber, der die Nation gerade anführt. Patriotismus lässt dir keine Wahl. Du kannst nicht wählen, welche Nation du unterstützen willst [oder ob du überhaupt einer angehören willst]; du bist schon von Geburt an ein Sklave [weil du als ihr Besitz angesehen wirst]. Du kannst der Nation deinen Gehorsam nicht verweigern, alle ihre Rechtsvorschriften sind bindend. Patriotismus lehrt, dass die Nation herrlich und stark sei und dass die Menschen nur insofern von Wert seien, wie sie sich ihr unterordnen.

Die Rechtsstaatlichkeit ist der Ehrenkodex der Demokratie. Sie lehrt, dass es ehrenvoll sei, den Rechtsvorschriften zu gehorchen. Dieser Kodex besagt, dass du nicht prüfen dürftest, was eine Rechtsvorschrift bedeutet oder wer sie erlassen hat oder warum sie überhaupt geschrieben wurde. Der Rechtsstaat verlangt völligen Gehorsam. Die Rechtsvorschrift ist eine Waffe, und Gehorsam ist ihr Zweck. Die Rechtsstaatlichkeit setzt den juristischen mit dem moralischen Wert einer Handlung gleich.[Tatsächlich sind Moralität und Legalität Gegensätze, denn Moralität schafft Freiheit, und Rechtsvorschriften schaffen Sklaverei.] Die Rechtsstaatlichkeit lehrt, dass [die Einhaltung von] Rechtsvorschriften wertvoller sei als die Menschen.

Sämtliche Kulturen bezeichnen Ungehorsam als Verrat, um Menschen zu verängstigen, die daran denken, das wahrlich Gute und Richtige zu tun. Die Prämisse des Verrats besagt, dass es falsch sei, gegen die Interessen einer Autorität zu handeln. In Wahrheit aber ist es falsch ist, andere gegen ihren Willen zu einer Handlung zu zwingen. Da Autorität immer ein Geschöpf der Gewalt ist, sind die Behauptungen des Rechtsstaats unmoralisch und irrelevant. So etwas wie Verrat gibt es nicht. [Verrat würde voraussetzen, dass du der Autorität Gehorsam schuldest. Da du von Geburt an nur dir selbst gehörst, hat niemand jemals Anspruch auf deinen Gehorsam.]

Sklaven als Vollstrecker

Diejenigen, die unter dem Einfluss der Kultur stehen, werden die Dogmen der Kultur an andere weitergeben. Kultur lehrt, dass Moral in Gehorsam zu finden sei und deshalb werden diejenigen, die glauben, dass die Herrscher zu Recht Macht über die Menschen ausüben, verlangen, dass ihre Freunde und Nachbarn sich ebenfalls nach dem Willen der Kultur verhalten. [Diese Forderung ist zutiefst unmoralisch und tatsächlich böse, da sie Sklaverei befürwortet und aktiv dabei hilft, sie durchzusetzen.]

Kultur ist heimtückisch, weil sie Menschen davon überzeugt, dass Sklaverei moralisch sei. Kultur fordert Gehorsam und die Menschen folgen ihr in Scharen. Kultur überzeugt Menschen, dass die Zerstörung der Freiheit moralisch sei. Sie gibt vor, dass das Böse gut und dass das Gute böse sei. Alle, die sich gegen die Autorität stellen und für die Verteidigung der Freiheit sprechen, werden verdammt.

In ihrer stärksten Form ist die Kultur in der Lage, Menschen davon zu überzeugen, Soldaten zu werden und andere Völker zu ermorden, zu plündern und zu erobern. So geschah es in jedem Imperium, in jedem Königreich und in jedem Staat. Von den Nazi-Kriegsherren bis zu den barbarischen Horden und vom Lynch-Mob bis hin zur Strafverfolgung des Staates wurde Autorität stets mit Gewalt erzwungen.

Wer sich daran beteiligt, die Ziele des Bösen durchzusetzen, wird von der Kultur als tapfer und ehrenvoll bezeichnet.

Die Symbole der Autorität

Kultur versucht, Autorität durchzusetzen, indem sie Menschen vermittelt, dass sie den Rechtsvorschriften unterworfen seien. Wenn die Leute glauben, dass sie weniger wert seien als die Rechtsvorschrift, werden sie glauben, dass es ihre Pflicht sei, zu gehorchen.

Die Symbole, die Autorität benutzt, um die Illusion zu erschaffen, dass die Menschen nur begrenzten Wert hätten, ähneln sich im Verlauf der Geschichte. Die Roben der modernen Richter ähneln den Roben der Könige. Die Perücken der europäischen Politik erinnern an die Kronen der Könige. Die Uniformen der Vollstrecker erinnern an die Rüstungen der Ritter. Hauptmann, General, Senator, Richter, Sheriff, Prinz, Fürst – solche Titel, Kleidung und Abzeichen wurden in jeder Kultur der Geschichte verwendet, um die Illusion von Autorität zu erschaffen.

Kultur konzentriert den Geist der Menschen auf Symbole und Begriffe wie Ehre, Loyalität, Hingabe und Verpflichtung. Diese Taktik ist nicht neu. Den meisten [heutigen] Menschen fällt es leicht, die Torheit zu erkennen, die in der Loyalität zu einem König, einem Diktator oder dem Kommunismus liegt. Doch die Menschen fallen immer noch auf moderne Begriffe wie Rechtsstaatlichkeit, Demokratie oder Patriotismus herein. Wenn aber der Zweck eines Symbols Gehorsam ist, ist es böse.

Polizeibeamte tragen Abzeichen, um zu zeigen, dass sie die notwendigen Befugnisse haben, um Vollstrecker von Rechtsvorschriften zu sein. Sie zwingen dich, den Rechtsvorschriften zu gehorchen, obwohl du sie nicht ermächtigt hast. Das ist die Illusion der Autorität. Kultur verbirgt ihre Tyrannei hinter den Insignien einer sinnlosen Symbolik. Sie möchte dich glauben machen, dass sie berechtigt sei, nach Belieben über dich zu herrschen. Sie verbirgt die Tatsache, dass nur du diese Berechtigung geben kannst. [Und ich behaupte, dass nicht einmal du das Recht hast, sie zu geben. Dich Befehlen unterzuordnen bedeutet, dass du selbst keine moralische Entscheidung mehr triffst, sondern bereit bist, Unrecht zu tun, wenn der Befehl oder die Rechtsvorschrift das von dir verlangen. Unrecht ist jedoch niemals Recht.] Es wird behauptet, dass du diese Erlaubnis durch deine Geburt gegeben hättest oder einfach dadurch, dass du innerhalb der Grenzen des Landes lebst. Das ist eine Täuschung.

Würde die Rechtsvorschrift für jeden gleichermaßen gelten, so müssten die Vollstrecker die Erlaubnis von jedem einzelnen Menschen einholen, den sie zu repräsentieren behaupten. Es müsste jedem Menschen erlaubt sein, sich von der Autorität zu befreien, wenn die Rechtsvorschriften seinen Ansprüchen nicht genügen.

Autorität hat nie um Erlaubnis gefragt und wird das auch nie tun. Sie repräsentiert nicht dich, sondern das Böse.

Geld und Gier [Steuern und Abgaben]

[Dieser Abschnitt des Buchs basiert auf unvollständigem Verständnis der Natur des Geldes und der Umdefinierung von Gier. Daher überspringe ich ihn bis auf einige wenige Kernsätze.]

Geld ist gut. Die Kultur hat die Lügen vom bösen Geld erfunden, so dass die Autorität leichter Anspruch darauf erheben kann. Die Kultur kann dir deinen Ehrgeiz zur Verbesserung deines Lebens nehmen, in dem sie den Erfolg deiner Arbeit dämonisiert. Kultur lehrt die Menschen, dass es selbstsüchtig und gierig wäre, nach höherem Komfort zu streben. Kultur lehrt, dass Geld ein rätselhaftes Übel wäre. Je mehr du selbst das Geld verdammst, desto leichter ist es, es dir zu stehlen.

Unter freien Menschen existiert keine Gier. Gier ist nicht die Liebe zum Geld. Die Liebe zum Geld ist nur der Wunsch nach einem besseren Leben. Gier ist Diebstahl von Geld und dies gibt es nur unter den Tyrannen.

Die möglichen Verbesserungen, die du in deinem Leben erreichen kannst, sind unbegrenzt. Es gibt keine Grenzen für die Fähigkeiten der Menschen, Krankheiten zu heilen, den Hunger zu stillen und das Leben zu genießen. Kultur möchte dich glauben machen, dass du begrenzt seist. Kultur lehrt, dass du nicht würdig seist, deine Träume zu verwirklichen.

Es gibt keine Gier in dem Wunsch nach mehr, Gier besteht nur darin, den Ertrag eines anderen zu stehlen. Diebstahl ist böse. Es liegt in der Natur der Autorität zu stehlen. Nur Tyrannen besitzen Gier.

Wenn Kultur lehrt, dass die Arbeit für Geld Gier wäre, dann lehrt sie auch, dass Arbeit, ohne Geld dafür zu erhalten, edel wäre. Unter dem Banner der Rechtsstaatlichkeit für das Kollektiv, für das Wir zu arbeiten, wird als die richtige Form des Ehrgeizes gelehrt. Wenn du nicht wählen kannst, ob du geben oder behalten willst, gehörst du nicht zum Wir, sondern bist ein Sklave.

Gerichtsverfahren

Rechtsvorschriften sind eine Waffe. Autorität etabliert sich selbst als einzig mögliches Mittel der Verteidigung. Aus diesem Grund haben die Menschen keine Möglichkeit, sich gegen Rechtsvorschriften zu verteidigen. Rechtsvorschriften sind geschaffen worden, um alle zu versklaven, die sie befolgen. [Dasselbe gilt für Ansprüche. Alle solche Behauptungen laufen dem natürlichen Eigentumsrecht zuwider.]

Es gibt viele Menschen, die in der Lage sind, Rechtsvorschriften zur Erpressung zu verwenden. Rechtsanwälte und Diebe verbünden sich in Demokratien, um die Menschen auszuplündern. Es ist üblich, dass die Menschen Angst haben, sich frei zu verhalten oder frei zu sprechen, da sie fürchten, dass es als Grund benutzt wird, sie zu bestehlen.

Die Idee, die in der Jurisprudenz den Diebstahl rechtfertigt, heißt Haftung. Sie besagt, dass jemand für die Fehler eines anderen verantwortlich sei. Das wird allgemein als ein edles Prinzip der Gerechtigkeit akzeptiert. Es ist jedoch nicht gerecht, es ist eine Lüge. Haftung ist kein Prinzip; Prinzipien müssen nicht mit Zwang durchgesetzt werden. Haftung wird durchgesetzt, damit man anderen Menschen enorme Geldsummen wegnehmen kann.

Haftung lehrt, dass du den Rechtsvorschriften zufolge die Verantwortung hättest, die Fehler der anderen zu verhindern [zB wenn jemand auf dem Gehweg vor deinem Haus hinfällt oder jemand mit deinem Besitz bei anderen Leuten Schaden anrichtet, oder sich jemand von dir beleidigt fühlt, oder wenn du zu seinem Schutz Masken tragen und dich impfen sollst.] – wenn du mehr Geld hast als sie. In einer freien Welt sind die Handlungen der Menschen ihre eigenen und ihre Fehler führen [den Naturgesetzen gemäß] zu [karmischen] Konsequenzen. Diese Folgen sind notwendig für das Wachstum und das Verständnis eines Menschen. Rechtsvorschriften verdrehen die Konsequenzen einer Handlung und ordnen Haftung per Erlass an. Rechtsvorschriften verschleiern unser Verständnis der wahren Prinzipien. Dies geschieht, um dich zu versklaven und zu erpressen.

Kollektivismus

Kultur lehrt den Wert des erzwungenen Gemeinwohls. Kultur lehrt, dass es zulässig sei, Rechtsvorschriften zu erlassen, um ein kollektives Ideal voranzutreiben. Ob du für ein [staatliches] Projekt bezahlen oder dein Verhalten der Gesellschaft anpassen sollst, der Zwang wird regelmäßig als öffentliches Interesse betitelt.

Wenn diese Dinge wirklich zum Wohle der Menschen sind, warum müssen sie dann mit Gewalt erzwungen werden? Erinnere dich an den Unterschied zwischen einem Prinzip und einer Rechtsvorschrift; das Prinzip erfordert keine Durchsetzung. Keine Rechtsvorschrift ist notwendig, damit die Menschen sich ernähren und schützen. Wenn etwas mit Gewalt durchgesetzt werden muss, dann kann es nicht gut sein; es ist stets etwas, was die Autorität will.

Die Idee des Staates, jede Form von Gewalt und sämtliche Rechtsvorschriften sind Methoden, um dir dein Geld [die Früchte deiner Arbeit] zu nehmen oder um dich zu etwas zu zwingen. Wenn es dir wirklich nützen würde, dann würdest du es freiwillig tun. In einem freien Markt bekommst du nur das, wofür du auch bezahlst. Unter einer Regierung kannst du alles, was du willst, zu Lasten anderer bekommen. Diejenigen, die am meisten haben, sind am einfachsten zu berauben. [Wir werden alle beraubt, egal wie viel wir haben. Auch die scheinbaren Nutznießer der Maschine müssen Teile ihres Wohlstands den noch Mächtigeren opfern.]

Die Kultur benutzt Ideen wie die Arbeiterklasse und die Reichen. Diese haben keine Bedeutung, da alle arbeiten und auch die Armen von heute reich sind im Vergleich zum Rest der Geschichte. Diese Ideen sind nur Werkzeuge der kulturellen Manipulation. Wenn die Kultur dich davon überzeugen kann, dass es soziale Klassen gibt und diese sich im Krieg befinden, dann kann sie ihre eigene Tyrannei verbergen [weil du das Problem in der anderen Klasse siehst, statt in der Vorstellung, dass Menschen unterschiedlichen Wert besäßen].

Kultur schafft Kollektivismus mit Begriffen, die das Individuum zerstören, wie wir und unser. Die Menschen lernen innerhalb einer Nation, dass sie unsere Kinder seien, anstatt die ihrer Eltern. Kultur lehrt, dass wir Rechtsvorschriften und Steuern möchten, [dass wir unsere Demokratie verteidigen müssten] und dass wir Kriege führen würden. Die Zerstörung des Individuums durch Kollektivismus dient direkt dem Zweck des Bösen. [Wohlgemerkt ist Kollektivismus keine kommunistische Erscheinung, sondern zentraler Teil jeder Staatlichkeit.]

Kollektivismus lehrt, dass gute Dinge aus Zwang entstehen könnten. Kollektivismus lehrt, dass man Menschen zwingen könnte, Dinge zu ihrem eigenen Besten zu tun. Kollektivismus ermächtigt sich der Liebe, die Menschen für ihre Nächsten haben und verdreht diese Liebe in die Ansprüche der Autorität. Sklaverei ist das Ergebnis. Wenn ein Mensch eine Sache nicht wählen möchte, dann ist sie nicht gut für ihn. Zwang zermalmt den menschlichen Geist. Wahl ermöglicht Leben. [Wie ich häufig wiederhole: Ohne Freiheit gibt es kein Leben. Ohne Freiheit gibt es kein Recht.]

Moral und Werte

Das Böse liegt nicht in der Dummheit der Menschen. Das Böse liegt in der Knechtschaft des Menschen. [100% falsch. Fortgesetzte Ignoranz bezüglich der Prinzipien ist das Böse selbst, denn aus ihr erwachsen alle Rechteverletzungen und jegliche Knechtschaft. Ein weiser Mensch strebt nicht nach Dominanz über andere, und er würde sich niemals unterjochen lassen.]

Rechtsvorschriften imitieren Moral. Kultur lehrt die Unfehlbarkeit der Rechtsvorschrift, um Gehorsam zu erzwingen. Selbst wenn Rechtsvorschriften falsch sind, lehrt die Kultur, dass es dennoch moralisch sei, zu gehorchen.

Rechtsvorschriften sind die Anmaßung, Menschen unter dem Banner der Moral Vernunft aufzuzwingen. Dies ist die ultimative Täuschung. Moral ist tatsächlich Freiheit. Rechtsvorschriften aber zerstören Freiheit und nennen es lediglich Moral.

Freiheit ist das Heilmittel gegen Unbesonnenheit. Alle sozialen Übel, welche Rechtsvorschriften zu korrigieren vorgeben, existieren nur, weil die Menschen nicht in Freiheit lernen und wachsen können. Sind die Möglichkeiten des Wachstums eingeschränkt, werden Prinzipien verdreht und unsinniges Verhalten ist die häufige Folge. Freiheit bringt Weisheit, Frieden und Wohlstand. Die Geschichte der Freiheit zeigt dies deutlich.

Gewalt und Zwang zerstören den Wert der Menschen und ihren Willen. Das Böse raubt dir die Möglichkeit, Kontrolle über dein eigenes Leben auszuüben. Nichts Gutes kann aus der Zerstörung der Freiheit kommen.

Geistige Gesundheit

Kultur lehrt uns, dass nur Spinner und Verrückte Autorität herausfordern würden. Die Rechtsvorschrift ist der heilige Gral der Kultur.

Geistesgestörtheit ist nicht die Unfähigkeit, Wirklichkeit wahrzunehmen; sie ist die bewusste Ablehnung der Realität zugunsten künstlicher Konstrukte der Tyrannei [ist eine Geistesstörung]. Die Rechtsvorschrift droht allen mit Gewalt, die sich weigern, ihr zu gehorchen. Wenn jemand auf Grundlage einer künstlichen Betrachtung der Wirklichkeit handelt, ist er wahnsinnig. Menschen gehorchen den Rechtsvorschriften aus Angst vor dem Tod so lange, bis sie genügend kultiviert [also gehirngewaschen] sind, um die Rechtsstaatlichkeit ohne weitere Frage zu akzeptieren. Die Indoktrination durch Kultur ist Wahnsinn. Blinder Gehorsam ist Wahnsinn.

Es ist verrückt, zu glauben, dass diejenigen, die Macht über Menschen ausüben, dies rechtmäßig täten. Es ist verrückt anzunehmen, dass es sie immer geben wird. Es ist verrückt zu denken, dass Rechtsvorschriften den Gehorsam der Menschen erzwingen dürften. Die Kultur der Monarchie, die Kultur des Patriotismus und die Kultur der Rechtsvorschriften sind alle Wahnsinn.

Kein Mensch, der die Fülle des eigenen Wertes versteht, würde [wie gesagt] jemals die Idee akzeptieren, dass jemand das Recht hätte, über ihn zu herrschen. Es ist die Funktion der Kultur, die Augen der Menschen zu blenden, damit sie ihren eigenen Wert nicht erkennen und ihre Ohren vor jeder Stimme verschließen, die ihnen davon erzählt. Wenn der kulturelle Einfluss auf seinem Höhepunkt ist, hat der Wahnsinn den Geist der Menschen zerstört. Gehorsam ist das Ziel der Autorität und Autorität lässt keine Gelegenheit zur Rebellion. Blinder Gehorsam ist Wahnsinn.

Verteidigung der Freiheit

Die Kultur lehrt, dass nur die Polizei das Recht hätte, etwas zu verteidigen. Uns wurde beigebracht, dass nur der Staat das Recht hätte zu entscheiden, ob du der Verteidigung wert bist, und welche Stufe der Sicherheit dir zusteht. Während die Kultur dich lehrt, dass es niemals vertretbar sei, dich selbst zu verteidigen, lehrt sie auch, dass von Autoritäten verübte Entführungen [„Verhaftungen“] und Ermordungen [dh Hinrichtungen, polizeiliche Erschießungen und Kriege] immer zulässig seien.

Um den Menschen alle Gedanken daran auszutreiben, gegen ihre Herrscher zu kämpfen, lehrt die Kultur, dass Revolutionen niemals akzeptabel sind. [Ohnehin werden durch Revolutionen lediglich die herrschaftlichen Köpfe ausgetauscht, nicht die Herrschaft als solche beendet. Daher die Bezeichnung ‚Revolution‘: Man dreht sich im Kreis.] Rebellion ohne Kraftanwendung ist aber fast immer unmöglich. [Auch hier ist die Bezeichnung sprechend: Rebellion = kriegerisch zurückschlagen. Wenn du nur weißt, wogegen du bist, nicht wofür, fällst du schnell zurück ins alte Übel.] Die Kultur stellt sicher, dass der Staat das Gewaltmonopol besitzt. Der Staat hat keine Skrupel vor Entführung, Freiheitsberaubung und Mord. Der einzige Weg, der Herrschaft zu entkommen ist, alle Tyrannei zu zerstören. Dies ist der Grund weswegen gewaltige Kriege notwendig waren, um etablierte Tyrannen wie Adolf Hitler zu stoppen. [Eine andere Möglichkeit besteht in massenhafter Befehlsverweigerung. Tyrannei hat nur Bestand, wenn Menschen nicht bereit sind, bedingungslos für Freiheit einzustehen, weil sie Furcht vor den Konsequenzen haben. Furcht ist das Gegenteil von Liebe, und Liebe bedeutet sich zu öffnen und frei zu sein.]

Die Kultur kontrolliert die freie Rede, damit Autorität nicht hinterfragt wird. Sie schafft Regeln des Anstands, um die eigene Tyrannei zu verstecken. Für den Fall, dass jemand seinen eigenen Wert entdeckt, wird dafür gesorgt, dass er sich der Autorität in seinem Leben nicht entziehen kann. Dies geschieht, indem die Verteidigung der Freiheit als unmoralisch bezeichnet wird.

Der Preis der Freiheit ist Blut. Der Grund dafür ist einfach: Dem Bösen ist es egal, ob du lebst oder stirbst. Es wird dich eher töten, als dass es die Kontrolle über dein Leben aufgibt. Hunderte Millionen [wohl eher Milliarden] von Menschen sind in den Kriegen der Geschichte zum Beweis dieses Prinzips gestorben. Jeder Schläger oder Vergewaltiger, jeder der bereit ist, unschuldige Menschen zu töten, beweist dieses Prinzip. Während die überwiegende Mehrheit der Menschen nicht böse ist, werden Tyrannen niemals vor Gewalt zurückschrecken; es handelt sich um Menschen, die die Erde verbrennen würden, um ihre Macht zu erhalten. [Nochmals: Solange die Mehrheit der Menschen bereit ist, im Auftrag von Autoritäten andere zu nötigen, zu schädigen, zu versklaven oder zu töten, um den eigenen Kragen zu retten, kann man sie nicht wirklich als gute Menschen bezeichnen.]

Die einzige Möglichkeit, die Tyrannei zu beenden, ist, jeden Tyrannen zu vernichten. Umso länger den Tyrannen erlaubt wird, sich der Kultur zu bedienen, umso schwerer wird es für die Menschen sein, sich aus der Tyrannei zu befreien und umso mehr Leben wird es kosten. Dies ist der Grund, warum die Kultur uns lehrt, dass der einzige richtige Weg darin bestünde, den Rechtsvorschriften zu folgen. Diese Lehre bewahrt die Tyrannei. Hundert Millionen Menschen sind durch die Hände der Kommunisten gestorben, weil nur so wenige bereit waren, die Rechtsvorschrift zu ignorieren, anstatt zu tun, was richtig gewesen wäre. Europa wurde fast ausgelöscht, weil so viele Menschen Vorschriften mehr schätzten als die Freiheit; sie scheiterten daran, Adolf Hitler aufzuhalten, als er noch schwach war.

Die wahre Natur der Gewalt aus den Medien zu entfernen und stattdessen die Aufmerksamkeit auf Unterhaltung und künstliche Gewalt zu lenken, lehrt die Menschen, ihre Sicherheit in der Sklaverei zu suchen. Medienberichte bewahren die Tyrannei, indem ihr wahres Fundament vor den Augen der Menschen verborgen wird. [Darin sind besonders die sogenannten alternativen Medien verwickelt, weil sie endlos Symptome analysieren, statt auf deren Ursache im Autoritätsglauben zu benennen. So führen sie gerade jene in die Irre, die geistig frei genug wären, die Prinzipien der Tyrannei zu verstehen.] Die Kultur verbirgt die Wahrheit, um Menschen passiv zu halten.

Tatsächlich wird das Böse vor nichts zurückschrecken, um dich zu kontrollieren, auch nicht davor, alles zu zerstören, was du besitzt, und alles zu vernichten, was du liebst. Gewalt wird jeden Tag zur Erhaltung der Tyrannei benutzt. Gewalt ist die Waffe der Unmoral, dazu genutzt, um Freiheit zu zerstören. Die Verteidigung der Freiheit ist niemals unmoralisch. Jeder, der die Waffen der Gewalt gegen unschuldige Menschen benutzt, um Herrschaft zu erlangen, muss vernichtet werden. [Richtiger: Er muss mit allen nötigen und geeigneten Mitteln aufgehalten werden. Wenn er sich nicht aufhalten lässt, besteht das ultimative Mittel in seiner Tötung.]

Literatur:

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